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Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Initiative HISTORISCHE LERNORTE SENDLING und wird gefördert vom Beziksausschuss 6, Sendling, München, Deutschland, Germany
 

 Anton Reitlinger

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ANTON REITLINGER

geboren am 16. Oktober 1905 in Schwabmünchen als Sohn eines Oberamtsrichters.

Er kommt 1915 nach München und arbeitet als kaufmännischer Angestellter.

Vom 5.12.1935 bis zum 1. Juni 1938 lebt er in der Kyreinstraße; nach einem halben Jahr in Berlin wieder vom 8. Januar 1939 bis zum 28. September 1939.

Er meldet sich nach Berlin ab, wohnt später auch in Hamburg.

Seit 1. September 1941 ist er wieder bei seinem Bruder Alfred in der Kyreinstraße. Anton Reitlinger versteckte sich dann bei Bauern, um der Deportation zu entgehen.

Im Oktober 1944 wird er in Kraiburg a. Inn von einem Landpolizisten verhaftet. Er kommt ins Amtsgerichtsgefängnis Mühldorf, von dort in das Polizeigefängnis München, zur Gestapo am Wittelsbacher Platz und am 23. November 1944 ins KZ Dachau, erhält die Nr. 131301, wird dort als Schutzhäftling und Jude kategorisiert und als NAL-Häftling geführt, d.h. er sollte nicht in einem Außenlager eingesetzt werden.

Am 2. Januar 1945 stirbt er in Dachau im Krankenrevier auf Block 15/III an den Torturen des Konzentrationslagers und der KZ-Wachmannschaften.




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