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Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Initiative HISTORISCHE LERNORTE SENDLING und wird gefördert vom Beziksausschuss 6, Sendling, München, Deutschland, Germany
 

 Hanna Berger

Von Hanna Berger gibt es kein Foto
HANNA  BERGER
Hanna Berger Schülerin, geboren 17. Dezember 1930 in München

Simon Berger, ein Kaufmannssohn (aus dem galizischen Sokolow), ist am 1. Mai .1914 als Jugendlicher nach München gekommen. Hier heiratet er am 9. Februar .1926 Betty Sufryin, die ebenfalls aus Galizien kommt.

Die beiden wohnen bis 1937 im Glockenbachviertel (Jahnstraße 36 und Auenstraße 27) und betreiben seit 1931 zusammen ein Lederwarengeschäft in der Ehrengutstraße 9/0 und (bis Ende 1938) einen Handel mit Lederwaren auf Messen und Märkten. Mit der "Kristallnacht" endet die kaufmännische Tätigkeit. 1937 ziehen sie in die Theklastraße 3/III. Diese Wohnung verlieren sie im Mai 1940. Sie sind kurzfristig gezwungen, ins Übernachtungsheim der Israelitischen Kultusgemeinde Wagnerstraße 3 zu ziehen. Nach eineinhalb Monaten kommen sie am 4. Juli 1940 in der Kyreinstraße 3/0 unter und leben dort, bis sie am 1.November 1941 diese Wohnung wieder verlassen müssen, um erneut ins Übernachtungsheim zu ziehen.

Die beiden Töchter kommen am 1. September 1936 ins Kinderheim Antonienstraße 7, leben dann aber ab 3. Juni wieder bei den Eltern. Dies gilt für die Zeit in der Theklastraße . Ende Oktober 1941 sind sie wieder in der Antonienstraße gemeldet.

Betty und Simon Berger werden am 20.11.1941 zusammen mit ihren beiden Töchtern nach Kaunas deportiert und mit fast 1.000 anderen Deportierten dort am 25.11.1941 erschossen.

Betty, Simon und Hanna konnten wir keine Fotos finden. Von Esther Berger gibt es ein Foto in Yad Vashem/Gedenkblatt.




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