Wilhelm Mama wird am 20.11.1941 nach Kaunas deportiert und am 25.11.1941 dort ermordet.
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Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Initiative HISTORISCHE LERNORTE SENDLING und wird gefördert vom Beziksausschuss 6, Sendling, München, Deutschland, Germany
 

 Wilhelm Mamma

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WILHELM MAMMA
geboren am 27. Februar 1902 in Bozen, Vertreter.

Er ist einer der Söhne eines Bozener Kaufmanns. Im Juni 1927 zieht er nach München und wohnt zunächst bei seiner Mutter. 1931 heiratet er hier Jetty Spieler, von der er sich 1935 wieder scheiden lässt. Er hat eine Wohnung in Haidhausen, die er aufgeben muss. Am 1. August 1939 kommt er als Untermieter in die Kyreinstraße 3/II und lebt hier, bis er am 22. Juli 1941 ins Internierungslager Clemens-August-Straße 9/0 gehen muss.

Am 20.11.1941 wird er nach Kaunas deportiert und am 25.11.1941 dort ermordet.

Wilhelm Mamma betrieb seit 1.4.1937 eine Provisionsvertretung für chemischtechnische und elektrotechnische Artikel in der Preysingstraße 48/I. 1940 verdiente er sich seinen Lebensunterhalt bei dem Pflastermeister Alfred Mayer in der Thalkirchner Straße 21. Seine geschiedene Ehefrau verheiratete sich im Juli 1939 in München mit Erich Levy, beide wurden nach Piaski deportiert. (Gedenkbuch) Wilhelm Mammas Mutter Anna (geboren 1876) stirbt am 7.11.1938 in München.
Zu diesem Zeitpunkt lebt Wilhelm Mamma mit ihr zusammen in der Haidhauser Wohnung. Wilhelm Mamma hatte zwei Schwestern (Johanna, mit einem Nichtjuden verheiratet, überlebt in München) und einen Bruder, Philipp, der 1935 nach Pressburg emigriert und die Shoa überlebt.

Von dort wird er Ende 1943 nach Auschwitz deportiert und 1944 ermordet. Rebekka Subiski zieht im Dezember 1938 in eine andere Wohnung, die sie aber aufgeben muss, so dass sie ab 24. April1940 in die Kyreinstraße 3/II in Untermiete leben muss. Sie kann hier bis 18. Juni 1941 bleiben, dann zieht sie in die Bürkleinstraße 16/0. Am 24. Juni 1941 wird sie nach Theresienstadt deportiert, von dort nach Auschwitz und ermordet.



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