. . . nach unbekannt abgewandert
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Initiative HISTORISCHE LERNORTE SENDLING und wird gefördert vom Beziksausschuss 6, Sendling, München, Deutschland, Germany
 

 Werner Sigismund Hecht

war der am 29. Juli 1915 in München geborene Sohn von Norbert und Meta Hecht.

Er versuchte sich zunächst als Reisender durchzuschlagen.

Werner Hecht heiratete 1938 die Berlinerin Ilse Ehrenfreund (geboren am 1. März 1915).

Sie zog für ein paar Tage im Februar zu ihm in die Wohnung Am Harras, von wo aus beide

am 17. Februar 1938 zunächst nach Brüssel in Belgien emigrierten, im Spätsommer nach Amsterdam gingen und sich dort eine neue Existenz aufbauten.

Im April 1939 kamen seine Eltern nach Amsterdam. Man lebte zusammen mit Schwiegereltern und Schwägerin in einer Vier-Zimmer-Wohnung in der Biesboschstraat 42/III.

Von dort aus wurden im Juli 1942 Werner und Ilse Hecht mit ihrem kleinen Sohn Peter nach Auschwitz deportiert.

Werner Hecht wurde dort am 3. September 1942 ermordet, 27 Jahre alt, ebenso wie seine Frau, deren genaues Todesdatum unbekannt ist.

 


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